Über mich

Amelie Strohmenger Autorin

In meiner Kindheit gab es drei Fernsehprogramme und ein Telefon im Hausflur. Um ungestört zu telefonieren, musste man sich ins Badezimmer setzen. Unvorstellbar heute, aber es war rückblickend sehr befreiend. Ums Haus herum gab es dörfliche Idylle mit Wiesen, Bächen und Pferden. Es war schön, aber große Abenteuer ließen sich da nicht erleben. Also habe ich viel gelesen und mich dabei  am liebsten in ferne Länder, andere Zeiten oder phantastische Welten begeben. Ich bin oft ins Mittelalter gereist, war in Asien unterwegs, bin mit Abby Lynn als Sträfling in Australien gestrandet, habe die Rassentrennung in Südafrika erlebt und den Bürgerkrieg in Amerika.  Einen ganzen Urlaub lang bin ich mit Bilbo durch Mittelerde gewandert und habe mit Frodo Sauron besiegt.  Ich war schon erwachsen, da war ich tagelang in Rawka und Ketterdam unterwegs und habe mir von Herzen ein glückliches Ende für Matthias und Nina gewünscht. 
Jeder Buchdeckel ist immer ein Tor zu einer neuen Welt.
So haben mich große Geschichten schon immer in ihren Bann gezogen und keine Welt war mir zu fern.  Diese Leidenschaft erstreckt sich auch auf Filme und Serien wie Star Wars, Avatar und vieles mehr. Harry Potter ist einer der wenigen Fälle, in denen beides für mich gut funktioniert, Bücher und Filme. Gelesen habe ich auch alle Bände des Lieds von Eis und Feuer. Ich habe den Schreibstil bewundert, bin in den Intrigen und Machtspielen versunken, habe auch schwierige Charaktere lieben gelernt. Dann habe ich die Serie gesehen und mich gefragt, warum diese um so Vieles grausamer sein musste, als die Bücher es sind. 
Und immer, wirklich schon immer, war es mein Wunsch eigene Geschichten zu schreiben.  Es hat sich herausgestellt, dass man außer viel Fantasie noch eine ordentliche Menge an Zeit und Ruhe benötigt, um Geschichten zu schreiben. 
Daher hat es etwas länger gedauert als geplant.

 Foto von Zoltan Tasi auf Unsplash